Amnesty International Gruppe Dresden

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Gruppe Dresden

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Stand beim Hof- und Trödelmarkt in der Dresdner Neustadt am 4. Oktober 2014.

Markt der Kulturen in Pirna

Am 17. Mai 2014 sind wir wieder beim Markt der Kulturen in Prina dabei!

Rewe Team Challenge

Wir werden bei der Rewe Team Challenge am 21. Mai 2014 mit 8 Teilnehmern mitlaufen. Unterstützt unser Team und drückt uns die Daumen, dass wir schnell ins Ziel kommen :-)

Christopher Street Day

Und am 31. Mai 2014 werden wir wieder mit einem Amnesty-Stand beim Chrsitopher-Street dabei sein. Kommt vorbei und unterstützt und mit Eurer Unterschrift auf aktuellen Petitionen!


28. Februar 2014

Olympia 2014 – Putins Spiele?

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Forums 13. Februar fand am 28. Februar 2014 ein Vortrag zum Thema "Olympia 2014 - Putins Spiele" statt. Viele freuen sich auf die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 und auf die sportlichen Höhepunkte, die dieses internationale Ereignis präsentieren wird. Im Schatten dieser Großveranstaltung nahm seit Beginn der dritten Amtszeit Wladimir Putins allerdings eine besorgniserregende Entwicklung ihren Lauf. Bereits vor Putins erneutem Amtsantritt hielten sich russische Behörden in vielen Fällen nicht an bestehende Gesetze. Seither ist zu beobachten, dass die Rechtsprechung der menschenrechtswidrigen Praxis angepasst wird.
Der Vortrag beleuchtete die aktuelle Situation im Detail und zeigte Handlungsalternativen auf. Der Referent, Peter Franck, ist Sprecher der Russland-Gruppe der deutschen Amnesty-Sektion.

Ort: Stadtteilhaus Äußere Neustadt

14. Februar 2014

Menschenrechte in der Diktatur - Norkorea - Ein vergessenes Land

Am 14. Februar 2014 lud die Amnesty International Stadtgruppe Dresden - zusammen mit dem Forum 13. Februar - zu einem spannenden Vortrag unter dem Titel "Menschenrechte in der Diktatur - Norkorea - Ein vergessenes Land" mit Roland Braukmann. Dre Referent arbeitet bereits seit Jahren ehrenamtlich für Amnesty International und ist Sprecher der Amnesty-Koreagruppe. In dem Vritrag ermöglichte er den Zuhöreern einen Einblick in die aktuelle Menschenrechtslage in diesem vergessenen Land.

Millionen Menschen sind in Nordkorea Unterdrückung und starken Menschenrechtsverstößen ausgesetzt. Laut der UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, ist die Menschenrechtslage in Nordkorea eine der schlechtesten der Welt. Gleichzeitig sei jedoch sehr wenig über sie bekannt, da kaum über sie berichtet werde.


10. Dezember 2013

Tag der Menschenrechte

Am Internationalen Tag der Menschenrechte, am 10. Dezember, hat die Amnesty Stadtgruppe mit einem Briefmarathon-Stand in der Altstadt Unterschriften für Einzelfälle in Mexiko, Russland und Tunesien gesammelt. Vielen Dank an alle, die mit Ihrer Unterschrift einen Beitrag geleistet haben!

Abends haben wir zudem den mehrfach ausgezeichneten Film "Nairobi half Life" von Regisseur David Gitonga und Produzent Tom Tykwer im Stadtteilhaus Äußere Neustadt gezeigt. Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele Leute zu unserem Filmabend gekommen sind! Bis zum letzten Platz war der Raum voll - sehr schön :) Im Anschluss hatten wir noch einen kompetenten Gesprächspartner aus Kenia zu Gast: Akuno Moses Ochieng vom Verein Akifra e.V. konnte uns viele spannende Einblicke in die Menschenrechtslage und das tägliche Leben in Kenia gewähren. Vielen Dank dafür.

Der kenianische Film erzählt die Geschichte des ehrgeizigen jungen Mannes Mwas, der in Nairobi zum großen Schauspielstar werden will. Im täglichen Überlebenskampf gerät er jedoch schnell in kriminelle Kreise. Trotz aller Rückschläge hält Mwas an seinem Traum fest und ist bereit dafür zu kämpfen. Der Abend fand in Kooperation mit der Amnesty Hochschulgruppe Dresden statt.


5. Okotober 2013

Amnesty beim Trödelmarkt

Am Samstag, den 5. Oktober 2013 war die Amnesty International Stadtgruppe Dresden mit einem eigenen Stand beim 7. Neustädter Trödelmarkt vertreten. Neben den Einnahmen für Bücher, Kleidung und anderen Trödel freuen wir uns vor allem über die zahlreichen Unterschriften für die aktuelle Flüchtlingspetition! Danke an alle, die uns unterstützt und geholfen haben.

Die Petition kann auch gerne online unterzeichnet werden: Unterschreiben


12. Juni 2013

Liebe ohne Grenzen? Verfolgung Homosexueller heute

Eine Podiumsdiskussion der Amnesty International Stadtgruppe Dresden in Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld

Wie frei ist die Liebe? Die homosexuelle Ausrichtung eines Menschen ist in vielen Teilen der Welt Grund für seine Diskriminierung und Verfolgung. In einigen Ländern wird wegen gleichgeschlechtlicher Handlungen die Todesstrafe verhängt. Für viele der Betroffenen ist das ein Grund, die Heimat zu verlassen und in Länder zu fliehen, in denen zumindest formal die Diskriminierung aufgehoben ist. Doch wie leben sie im Exil? Wie steht es tatsächlich um die Diskriminierung von Schwulen und Lesben, auch in Deutschland?

Am 12. Juni 2013 diskutierten Tobias Kruse, Stefan Landvogt, Konstantin Sherstyuk und Jörg Litwinschuh über die Lage der Menschenrechte für LGBTs weltweit, mit Fokus auf Russland und Deutschland. Auch das Publikum hatte die Möglichkeit Fragen zu stellen und Kommentare abzugeben und machte davon reichlich gebrauch. Die Diskussion war spannend und bereichernd und jeder Referent konnte einen anderen Blickwinkel sowie seine Erfahrungen dazu beitragen. Die Amnesty Stadtgruppe sammelte anschließend Unterschriften für zwei Männer aus Sambia, Phil Mubiana und James Mwansa, beide 21 Jahre alt, die aufgrund ihrer Homosexualität verhaftet wurden. In Sambia ist Homosexualität nach wie vor strafbar. Wir konnten, zusammen mit dem Unterschriften vom Christopher Street Day, insgesamt 115 Unterschriften nach Sambia schicken.

Konstantin Sherstyuk ist Mitglied des Vereins "Quarteera", der russischsprachigen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender sowie deren Freunde. Er sprach über seine Erfahrungen in Russland sowie in Deutschland.
Tobias Kruse, Fotograf, OSTKREUZ Agentur der Fotografen schilderte seine Erlebnisse in Palästina und Israel anhand seiner Fotografien.
Stefan Landvogt ist Mitglied von Queeramnesty. Er informierte über die Situation von Schwulen und Lesben weltweit anhand einer anschaulichen Präsentation. Ebenso wurde darüber diskutiert, wie die Bedingungen für Homosexuelle in Deutschland einzuordnen sind.
Moderator: Jörg Litwinschuh, Bundesstiftung Magnus Hirschfeld


26. April 2013

Make some Noise - Free Pussy Riot

Am 26. April 2013 hat die Amnesty International Stadtgruppe Dresden ein Solidaritätskonzert für die russische Punkrock Frauenband Pussy Riot veranstaltet. Im Liveclub Tante Ju unterstützten uns dabei die Bands "Die Ukrainiens", "The Naked Hands", "The Smokkings", "Rad Canvas" und "FleuRock". Mit diesem Abend haben wir darauf aufmerksam gemacht, dass mit der völlig unverhältnismäßigen Bestrafung der Musikerinnen, die als politische Gefangene betrachtet werden, auch das Recht auf freie Meinungsäußerung in Russland erneut angegriffen und eingeschränkt wird. Mit einer gezielten Unterschriftensammlung und einer Fotokampagne wendeten wir uns an die russische Regierung. Danke an alle, die mitgeholfen und uns unterstützt haben - vor allem einen großen Dank an die Musiker, die alle ohne Gage für die gute Sache aufgetreten sind.

Was ist passiert? Die aus 10 Frauen bestehende russische Punkrock-Band Pussy Riot gab am 21. Februar 2012 eines ihrer spontanen Konzerte in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau. Damit übten sie Kritik am Verhältnis zwischen Kirche und Staat. Daraufhin wurden drei Mitglieder der Band wegen grober Verletzung der öffentlichen Ordnung festgenommen. Zwei davon wurden nun zu zwei Jahren Haft in einer Strafkolonie verurteilt. Wie man persönlich zu der Art und Weise steht, wie Pussy Riot ihre Kritik zum Ausdruck gebracht haben, ist irrelevant. Für die eventuelle Verletzung religiöser Gefühle haben sich die drei verurteilten Frauen entschuldigt.
Was will Amnesty? Nadezhda Tolokonnikova und Maria Alekhina sind durch die Verurteilung in ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung verletzt worden. Sie sind als gewaltlose politische Gefangene zu betrachten. Daher fordert Amnesty International, sie freizulassen.
Und was kann ich tun? Online die Petition unterzeichnen!

13. Februar

Menschenkette

Amnesty International Dresden nahm am 13. Februar 2013 zusammen mit der Amnesty International Hochschulgruppe an der Menschenkette für den 68. Gedenktag der Zerstörung Dresdens am 13. Februar teil. Mit unserem Amnesty-Banner und vielen Teilnehmern standen wir an der Treppe zur Brühlschen Terrasse. Mit dieser Aktion soll an das Bekenntnis zu Frieden, Demokratie und Menschenrechten erinnert werden.

November 2012

Camp 14 - Total Control Zone im Kino Casablanca

Shin Dong-Hyuk wird 1983 als Kind zweier Häftlinge im Nordkoreanischen Umerziehungslager Camp 14 geboren. Vom Tag seiner Geburt an war er ein politischer Gefangener. Seine gesamte Kindheit und Jugend verbringt er in einem der härstesten Straflager: Zwangsarbeit seit seinem 6. Lebensjahr, Hunger und Folter bestimmen zählen zu seinem Alltag. Die Häftlinge sind permanent der Willkür der Wärter ausgesetzt und vom Tode bedroht. Shin hat keine Ahnung von der Welt außerhalb der Stacheldrahtzäune. Shin ist überzeugt, dass alle Menschen so leben würden. Erst mit 23 Jahren gelingt ihm die Flucht. Eine monatelange Odyssee führt ihn nach China und schließlich nach Südkorea. Dort betritt er eine ihm völlig unbekannte Welt. Camp 14 - Total Control Zone erzählt Stationen des dramatischen Lebenswegs von Shin. Animationen lassen Schlüsselszenen seiner Erinnerungen lebendig werden. Und es gelingt Regisseur Marc Wiese auch zwei Täter vor die Kamera zu holen.

Amnesty International Dresden war während der Laufzeit des Films mit einer Petition und Informationen im Kino präsent.

24.11.2012

DIE WEISSEN KOMMEN

Amnesty International Dresden begrüßte am 24. November 2012 in Kooperation mit der LAG politisch-kulturellen Bildung Sachsen e. V. die Berliner Compagnie im Theaterhaus Rudi mit dem Stück "Die Weißen kommen". Vor vollem Haus begeisterten die Schauspieler das Publikum mit ihrem anregenden und nachdenklich-machenden Stück. Sie beleuchteten dabei die externen Ursachen der teils katastrophalen Situation der Menschen in vielen Ländern Afrikas von der Kolonialzeit bis zum Zeitalter der Globalisierung, die mit Europa, die mit uns zu tun haben.

Es beginnt mit weißen Tradern, Bankern, Kolonisatoren, Sklavenhändlern. Zug um Zug unterwerfen sie den schwarzen Kontinent. Auf ihrer Jagd nach immer größerem Gewinn kennen sie kein Gesetz. Diebstahl, Raub und Völkermord – fast alles ist erlaubt. Wer jedoch eine zentrale Spielregel verletzt, wird vom scheinbar allmächtigen Gamemaster aus dem bisherigen Spiel hinausgeworfen. Von einem Augenblick zum anderen ist er nicht mehr Weißer, sondern Schwarzer; kein Herr mehr, sondern Sklave, Rebell, Freiheitskämpfer. Kannten sie bislang den Kontinent nur aus der Sicht der Eroberer, so lernen sie jetzt das Sklavenschiff, die Zwangsarbeit auf der Plantage, die Massaker an den Aufständischen kennen. Sie leben das Leben der Ausgebeuteten und Unterdrückten, geraten in Revolten und Revolutionen. Jetzt würden sie gerne mit dem Spiel aufhören. Aber sie können offenbar die virtuelle Welt nicht mehr verlassen. Als Gäste in der schwarzen Haut kämpfen sie sich durch die Jahre und Epochen zurück in die Gegenwart.

17.01.2012

Venezuela – der Sozialismus des 21. Jahrhunderts?!

Ein politischer Stammtisch im Dresdner Kulturrathaus um 19 Uhr

Am 17. Januar 2012 wurde gemeinsam von der Amnesty International-Hochschulgruppe Dresden und vom Politischen Jugendring Dresden e.V. eine Informationsveranstaltung bezüglich der politischen und gesellschaftlichen Situation in Venezuela organisiert.

Themen der Veranstaltung waren dabei einerseits politische Auseinandersetzungen, etwa um das Ermächtigungsgesetz, den Hungerstreik als politische Waffe, die Verstaatlichung von Plantagen und Unternehmen sowie die Kriminalitätsentwicklung. Außerdem wurden die institutionellen und sozialpolitischen Veränderungen, etwa die Strukturen der kommunalen Selbstverwaltung und die Wohnungs- und Gesundheitsversorgung diskutiert.

Malte Daniljuk, Referent für internationale Politik und soziale Bewegungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung, informierte über den politischen Transformationsprozess in Venezuela.

10.12.2011 - 14:00 Uhr Prager Straße

Briefmarathon „Dein Brief kann Leben retten.“

Auch 2011 beteiligten wir uns am internationalen Amnesty-Briefmarathon. Dabei setzen sich Menschen weltweit mit Appellschreiben für bestimmte Einzelfälle zu einem festgelegten Zeitpunkt ein. Der Briefmarathon 2011 stand international unter dem Motto "Shine a Light".

Nicht nur angesichts der Weihnachtszeit sowie der langen, dunklen Tage war dieses Motto für unseren Einsatz für Einzelfälle natürlich ein sehr passendes Motto: Amnesty bringt seit inzwischen mehr als fünf Jahrzehnten Licht ins Dunkel, wo Menschenrechtsverletzungen im Verborgenen gehalten werden sollen, und gibt damit vielen Menschen in schwierigsten Situationen einen Funken Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Wir danken euch für eure Unterstützung!

10.12.2011 19:00 Uhr im Kulturzentrum Scheune

Make-Some-Noise Benefizkonzert

Das Konzertprojekt "Make Some Noise for Human Rights" von Amnesty International fand weltweit am 10. Dezember - dem internationalen Tag der Menschenrechte - statt. 2011 feierte Amnesty International seinen 50. Geburtstag und dieses Jubiläum haben die Dresdner Amnesty-Gruppen mit euch gefeiern. Musikalisch sorgten Chapeau Claque, Luc Stargazer, Broken Soldiers Project und DJ Krieger für angenehme Unterhaltung.

Wir danken euch für euer zahlreiches Erscheinen, mit dem ihr die Menschenrechtsarbeit von Amnesty International unterstützt habt!

Und weiterhin gilt: MAKE SOME NOISE FOR THOSE WHO CAN'T BE HEARD

Mittwoch, 30. 11. 2011, 19.30 Uhr, Mauersberger-Saal, Haus an der Kreuzkirche, Dresden

Afghanistan - auf dem Weg zur Demokratie oder zum Bürgerkrieg?

Menschenrechte, Politik, Alltag

Vortrag und Diskussion mit Thomas Ruttig - Ko-Direktor des Afghanistan Analyst Networks, Kabul/Berlin

Seit mehr als elfn Jahren ist Thomas Ruttig durch unterschiedliche zivile Aufträgen in Afghanistan unterwegs. Er kennt den Alltag der Menschen, ihre Probleme und Meinungen. Aus diesen Erfahrungen heraus führte er uns in die Situation der afghanischen Gesellschaft ein. Dabei spielten u.a. die folgende Fragen eine Rolle: Gab es in den zurückliegenden Jahren eine spürbare demokratische Entwicklung für die Bevölkerung? Haben sich die Lebensumstände für die Frauen verbessert? Wie schätzen die Einheimischen den Abzug des internationalen Militärs ein? Welche Rolle haben Menschenrechte?

Es war ein lohnenswerter Abend, an dem viel über Afghanistan aus Expertensicht zu erfahren werden konnte.

Veranstalter: INKOTA, ÖIZ, Kreuzkirchengemeinde, Amnesty international - Gruppe Dresden

Projekt „SHOW EUROPE – SHOW BELARUS“

04.10.2011 Ausstellung, Performance und Livemusik in der Scheune

GURZUF AKKORDEON – SCHLAGZEUG – CROSSOVER AUS BELARUS

SANDOW.creature KETTENSÄGENPERFORMANCE DER BAND SANDOW

Das weißrussische Duo GURZUF entwickelte aus dem scheinbaren Minimalismus eines Akkordeons und eines Schlagzeugs ein Inferno der Gefühle und vermischte Folk mit Rock und Drum’n`Bass, während das Side-Project der Cottbusser Legende Sandow die Kettensäge rotieren ließ. Dabei haben ein elektroakustischer Soundtrack und eine Videoshow die sinnlich-elementare Vorstellung ergänzt.

Zusätzlich stellten Matthias Schumann (Dresden) und Igor Savchenko (Minsk, Belarus) Fotos aus. Johanna und Michael Dobbelt (Dresden), sowie Michael Gulin (Minsk) rundeten das Programm mit Performances ab. So wurden Nachbarn ohne gemeinsame Grenze zu grenzenlosen Nachbarn, deren Spannungsfeld gerade aus den Unterschieden Potential schöpfen konnte! Dieses Projekt wurde von der Europäischen Kommission finanziell unterstützt.

Amnesty war mit einem Informationsstand vertreten beantwortete gern Fragen hinsichtlich der Menschenrechtssituation in Weißrussland.

04.11.2011 20:30-22:00 Uhr "Darfur. Mission incomplete."

Theaterstück von Hans-Werner Kroesinger in Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden

16 herausragende freie Theaterproduktionen aus Europa waren vom 27.10. bis 06.11.2011 im Rahmen des 8. Festival "Politik im Freien Theater" im Staatsschauspiel Dresden, in Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden und an anderen Plätzen in Dresden zu sehen.

Dabei spielte eine Frage die Hauptrolle: Was geschieht in Darfur? Handelt es sich um einen ethnischen oder einen ethnisierten Konflikt, in dem ökonomische, ökologische, politische und ideologische Faktoren eine Rolle spielen? Geht es um territoriale Interessen oder haben gar um den ersten Klimakrieg der Geschichte?

Die Marginalisierung der Region Darfur nach der Unabhängigkeit des Sudans 1956, die in den späten 60er Jahren ethnisierende Wahlpropaganda, die Dürren der 70er und 80er Jahre, die Verknappung des viehwirtschaftlichen Raumes sowie die Aufgabe des staatlichen Gewaltmonopols durch die Zentralregierung in Khartum in zwei Bürgerkriegen - all das sind Faktoren, die die Entstehung des Konfliktes bestimmen. Bis Ende 2011 sind über 400.000 Menschen getötet und ca. 2,8 Millionen Menschen vertrieben worden.

Vier Experten haben die Geschichte und die Lage des Sudans erörtert und versuchten so, die Hintergründe des Darfur-Konfliktes zu erschließen. Amnesty räumte vor und nach der Veranstaltung Gelegenheiten ein, sich über die Menschenrechtssituation in Darfur zu informieren.

13.08.2011 11-18 Uhr im Kulturzentrum Scheune (Alaunstraße 36-40)

Interkulturelles Kinderfest

Afropa e.V., scheune e.V., Art in Action (Sofia) und Amnesty Dresden luden alle Kinder, Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel und Freunde herzlich zum Interkulturellen Kinderfest ein. Es war der Höhepunkt des Ferienprogramms "Der fliegende Teppich - Eine Reise in die afrikanische und europäische Märchenwelt". Das Programm reichte von einer Märchenlesung, über Basteln, Trommeln, dem Genießen afrikanischer Leckereien und einer Theaterperformance bis hin zur Kinderdisco.
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11. 10. 2011 - Vortrag von Peter Frank

Die erste Amtszeit Medwedews – Versuch einer Bilanz aus menschenrechtlicher Sicht

Präsident Medwedew befand sich im Herbst 2011 in den letzten Monaten seiner Amtszeit. An seinen Amtsantritt vor rund drei Jahren hatten sich Hoffnungen geknüpft, in der Russischen Föderation würden Strömungen Auftrieb erhalten, denen es um mehr Rechtsstaatlichkeit geht, denen die Gewährleistung der Menscherechte ein Anliegen sind.

Wie sieht die menschenrechtliche Bilanz seiner Amtszeit aus? Hat der von Medwedew zu Beginn seiner Amtszeit angekündigte Kampf gegen den Rechtsnihilismus Folgen gehabt? Sind wirksame Schritte zur Verbesserung der Menschenrechtslage im Nordkaukasus erkennbar? Wie steht es um die Arbeitsbedingungen für Menschenrechtsverteidigerinnen und Menschenrechtsverteidiger? Wie sind nationalistische Entwicklungen in der Russischen Föderation zu beurteilen und welches sind ihre menschenrechtlichen Folgen?

Über diese und andere Fragen wurde mit Peter Franck diskutiert, der sich als Russlandexperte von Amnesty International einen Namen gemacht hat.

01.06.2011

kostenlose Filmvorführung:"Budrus"

Amnesty beteiligte sich am Filmfestival „Ueber Mut“ (1.-8.6.2011) als Partner des Films »Budrus«. Budrus ist eine palästinensische Ortschaft mit ca. 1.500 Einwohnern. 2003 beschloss die israelische Regierung zwischen Israel und dem Westjordanland eine Mauer zu errichten, die u.a. quer durch Budrus und seine Felder verlaufen sollte. Im Mittelpunkt des Films stehen der palästinensische Aktivist Ayed Morrar und seine 15-jährige Tochter Iltezam. Gemeinsam mobilisieren sie das gesamte Dorf zu gewaltfreien Demonstrationen. Dabei gelingt ihnen außerordentliches. Nicht nur kommt es zur Zusammenarbeit zwischen Hamas und Fatah, auch hunderte israelischer Bürger und internationale Friedensaktivisten beteiligen sich an den Protesten.

Amnesty organisierte eine Vorführung des Films "Budrus" mit anschließender Möglichkeit zur Diskussion.

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