Amnesty International Gruppe Dresden

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Gruppe Dresden

MARKT DER KULTUREN IN PIRNA AM 28. MAI

WANN: 28.05.16 von 10-21 Uhr
WO: Marktplatz Pirna

Wie jedes Jahr haben wir auch 2016 wieder einen Stand beim Markt der Kulturen in Pirna. Dem diesjährigen Motto "Fremde werden Freunde" schließen wir uns gerne an. Das interkulturelle Fest ist fester Bestandteil der Region. Mehrere tausend Gäste lassen sich auch dieses Jahr von dem bunten Angebot an Informationsständen, dem 11-stündigen Bühnenprogramm und Kulinarischen aus aller Welt inspirieren. Rund um das Pirnaer Rathaus präsentieren Vereine und Initiativen, Schulen, soziale und politische Organisationen sowie Einzelpersonen ihre Arbeit und geben Informationen zu Asyl, Migration, Menschenrechten, Zivilcourage, politischer Bildung und vielem mehr. Wir freuen uns auf Euren Besuch.


AKTION GEGEN RASSISMUS AM JORGE-GOMONDAI-PLATZ AM 21.05.2016 VON 11 BIS 16 UHR

WANN: 21.06.16 von 11-16 Uhr
WO: Jorge-Gomondai-Platz neben dem Albertplatz

Am 21.05. ist die Stadtgruppe von Amnesty International in Dresden mit einem Informationsstand gegen Rassismus auf dem Jorge-Gomondai-Platz präsent. Die Veranstaltung findet im Rahmen ostdeutschlandweiter Aktionswochen gegen Rassismus und Hassverbrechen statt. Deutschland erlebt seit Monaten eine drastische Zunahme rassistisch motivierter Gewalt. Gleichzeitig ist in Deutschland die Meinung weit verbreitet, dass Rassismus kein großes Problem sei und nur an den Rändern oder bei einem kleinen Teil der Gesellschaft vorkomme. Die Mitglieder der lokalen Amnesty-Gruppen in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen nehmen dieses Phänomen in besonderer Weise wahr und haben beschlossen, mit gemeinsamen Aktionswochen gegen Alltagsrassismus und Gewalt aus Hass einzutreten.

Vom 30. April bis 22. Mai 2016 finden in zahlreichen ostdeutschen Städten von den lokalen Gruppen organisierte Aktionen unter dem Motto „Dein Zeichen gegen Rassismus" statt. Dabei werden Menschen aufgerufen, sich mit Motiven gegen Rassismus zu fotografieren, um sich zu einer offenen Gesellschaft zu bekennen und Rassismus in jeder Form in die Schranken zu weisen. Die Fotos werden bei einer gemeinsamen Abschlusskundgebung am 4. Juni 2016 in Magdeburg präsentiert.

Das Hashtag zur Aktion lautet: #noracism


FILMABEND MIT DIRK GROßER: "WOHIN ICH GEHE" ZEIGT PORTRAITS VON GEFLÜCHTETEN IN SACHSEN

WANN: 12.02.16 um 20:00 Uhr
WO: Hole of Fame, Königsbrücker Str. 39, 01099 Dresden
EINTRITT: 3,00 Euro (erm.) / 5,00 Euro

Wenn über Menschen als Ströme, Welle oder gar Krise berichtet wird, gerät das individuelle Schicksal allzu schnell aus dem Blickfeld. Umso wichtiger ist es, dass es Menschen gibt, die sich die Zeit nehmen, um den persönlichen Geschichten zuzuhören. Genau diese Möglichkeit gibt uns der Dresdner Künstler Dirk Großer mit seinem „Filmprojekt Babel – Wohin ich gehe“. In seinem Film kommen Geflüchtete, die in Sachsen leben, zu Wort. Dabei spricht er nicht über Menschen, sondern mit ihnen, er fragt nicht woher, sondern wohin, er gibt Raum für ihre eigenen Erzählungen, Wünsche, Vorstellungen und Träume – das macht den Film besonders. Die Aufnahmen sind im Juni 2015 entstanden. Die Caritas half, den Kontakt zu den Protagonisten im Film herzustellen.

Im Anschluss an den Film laden Dirk Großer und Mitglieder von Amnesty International Dresden zum Austausch und zur Diskussion ein.

http://dirkgrosser.de


CONTACT PERSPECTIVES #3: LOST BETWEEN BORDERS

WANN: 28.01.16 bis 14.02.16
WO: Hole of Fame, Königsbrücker Str. 39, 01099 Dresden
Vernissage: 28.01.16 um 20:00 Uhr

Nach dem 1. Teil im April 2015 freuen wir uns nun auch den 3. Teil der Veranstaltungsreihe "Contact Perspectives" im Hole of Fame zu unterstützen. „Lost Between Borders“ zeigt die Reise von Hannah Pool und Felix Volkmar: Vier Wochen haben die beiden Künstler Menschen auf der Flucht begleitet, ihren Geschichten zugehört und den Weg nach Deutschland fotografisch dokumentiert. Die ersten zwei Wochen haben sie auf der griechischen Insel Kos verbracht und dort die Ankunft der Geflüchteten in Europa mitverfolgt.

Anschließend haben sie sich zusammen mit den geflüchteten Menschen auf den Weg nach Deutschland gemacht. Von Kos aus sind sie mit der Fähre nach Athen gefahren und zur mazedonischen Grenze gereist. Kurz vor der Schließung der ungarischen Grenze, konnten sie die sogenannte Balkanroute über Mazedonien, Serbien, Ungarn und Österreich bis nach Deutschland dokumentieren.

Hannah Pool hat als Übersetzerin für Persisch den Geschichten der iranischen und afghanischen Geflüchteten zugehört und sie aufgeschrieben. Als Fotograf hat Felix Volkmar den Lebensabschnitt der Menschen künstlerisch festgehalten. Die dabei entstandenen Bilder portraitieren einzelne Geflüchtete, zeigen die Lebensumstände auf der Fluchtroute und geben einen Einblick in das Leben auf der Flucht.

Der Fokus der ausgestellten Bilder sowie der Recherchen lag auf den menschlichen Aspekten der Flucht. Entgegen den gängigen Darstellungen der Flüchtlinge als anonyme Masse erzählen Einzelportraits die Geschichten von Individuen, die aus unterschiedlichsten Gründen den beschwerlichen und gefährlichen Weg auf sich genommen haben.

Die Gespräche, die die beiden dabei führen durften, drehten sich um die großen politischen Entscheidungen Europas zur Flüchtlingskrise, die Organisation der Schlepperbanden, das Einteilen von Essensrationen. Gleichzeitig ging es immer auch um Sehnsüchte und Wünsche, Heimat und Literatur, und so scheinbar Banales wie Lieblingsessen und Fußball.

Hannah Pool, 23, spricht Farsi und hat in Dresden Internationale Beziehungen und in Teheran Islamwissenschaft und Iranistik studiert.

Felix Volkmar, 23, ist Fotograf und studiert Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Marburg. Er hat bisher im Iran, in Ruanda, der Türkei und Marokko fotografiert.

Felix wird zur Vernissage anwesend sein und steht für Fragen zur Verfügung.

http://felixvolkmar.com
http://holeoffame.blogspot.de

Wir sind mit einem Informationsstand der Dresdner Amnesty International Gruppen vor Ort.


EIN KURZER FILM ÜBER DAS TÖTEN - FILMABEND AM TAG DER MENSCHENRECHTE

WANN: 10.12.15 um 19:00 Uhr
WO: Vortragsraum der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden, Münchner Platz 3, 01187 Dresden

Zum Tag der Menschenrechte zeigen die Gedenkstätte Münchner Platz Dresden und das Münchner-Platz-Komitee den Film „Ein kurzer Film über das Töten“ von Krzysztof Kieślowski mit einer Einführung zum Thema Todesstrafe. Der Film ist der fünfte Teil eines Zyklus („Dekalog“) des polnischen Regisseurs Krzysztof Kieślowski, der sich mit den biblischen zehn Geboten auseinander setzt und 1988 im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Der 90-minütigen Langversion für das Kino, die den Europäischen Filmpreis und den Jurypreis 1988 in Cannes erhielt, gab der Filmemacher den Titel „Ein kurzer Film über das Töten“. In dem Streifen schildert Krzysztof Kieślowski zwei Tötungen, eine „illegale“, der Mord an einem Taxifahrer, und eine „legale“, die Hinrichtung des Täters nach seinem Todesurteil. Im Jahr seines Erscheinens wurde in Polen das letzte Mal ein Todesurteil vollstreckt. 1997 schaffte das Land die Todesstrafe ab. Die kühle und distanzierte Inszenierung des Films lässt Raum für eigene Fragen: Wie stehe ich zur Todesstrafe? Was bedeutet Mord und wie sollte dieser bestraft werden? Antworten gibt der Streifen selber nicht, aber Denkanstöße für das individuelle Weiterdenken.

Wir sind als mit einem Informationsstand von Amnesty International vor Ort und stellen die Dresdner Ortsgruppe vor.


JENICA & PERLA - FILMABEND IM RAHMEN DES FESTIVALS ROMAMOR

WANN: 03.11.15 um 20:30 Uhr
WO: Thalia Dresden, Görlitzer Str. 6, 01099 Dresden
Der Film erzählt die Geschichte von zwei Teenagern, Jenica und Perla, die Freundinnen sind, aber 1.500 Kilometer weit auseinander leben. Die beiden haben sich dank der Kesaj Tchave Tanzorganisation kennengelernt, die Romakinder aus der Ostslowakei und aus Frankreich zusammenbringt. Mit dieser Gruppe haben sie es sogar in eine bekannte slowakische Talentshow gebracht. Der Dokumentarfilm zeigt die Träume der beiden Mädchen und welche Chance sie bei der Verwirklichung dieser haben. Perla ist 15 Jahre alt. Sie ist in einem Ghetto mit armer Romabevölkerung im Osten der Slowakei aufgewachsen und geht in ein separate Romaklasse an ihrer Schule. Ihr Bruder ist kürzlich nach Paris gezogen, um ein besseres Leben zu führen. Perla träumt davon, ihm nachzuziehen. Jenica ist 18 Jahre alt und wurde in Rumänien geboren. Sie ist mit ihrer Familie nach Paris gezogen, als sie sieben war. Dort lebten sie drei Jahre lang auf der Straße. Jenica absolviert eine Ausbildung zur Altenpflegerin. Ihr gefällt die Ausbildung nicht, aber sie bekommt auch keine andere Möglichkeit. Als ihre Familie auf der Straße lebte, ging sie gar nicht zur Schule und ihr schriftliches Französisch ist sehr schwach.

Bereits seit vielen Jahren hat Amnesty dokumentiert, dass viele der 10 bis 12 Millionen in Europa lebenden Roma systematisch diskriminiert werden, etwa beim Zugang zu schulischer Bildung oder in ihrem Recht auf angemessenes Wohnen. Im anschließenden Filmgespräch möchten wir über die Lage der Roma in Europa sprechen.

In Kooperation mit Festspielhaus Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste Dresden und RomAmor.


WIR SAGEN NEIN: #NORACISM - ÖFFENTLICHE AKTION GEGEN RASSISMUS IM RAHMEN UNSERER JAHRESVERSAMMLUNG IN DRESDEN

WANN: 23.05.15 um 14:30 Uhr
WO: Theaterplatz Dresden
Am Pfingstsamstag möchte Amnesty International gemeinsam mit Euch ein Zeichen setzen: Gegen jegliche Form von Rassismus und Diskriminierung, für den Schutz der Menschenrechte, für die Würde des Menschen, für Toleranz und gegenseitigen Respekt.

Am Pfingstwochenende findet die Jahresversammlung von Amnesty International Deutschland in Dresden statt. Dafür kommen 500 Mitglieder aus ganz Deutschland zusammen. Im Rahmen dieser Veranstaltung möchten wir eine öffentliche Aktion durchführen und damit demonstrieren, was uns am Herzen liegt: Gemeinsam bilden wir mit Euch den Schriftzug #noracism. Wir freuen uns über alle von Euch, die uns dabei unterstützen, dass der Schriftzug groß und ausdrucksstark wird. Ihr braucht nichts mitbringen - die Materialien erhaltet Ihr von uns. Nur Euer Kommen ist gefragt!

An unserem Amnesty-Bus informieren wir über die Arbeit von Amnesty International zu den Themen "Stop Folter" sowie Rassismus und Asyl.

We Say No: #noracism

On Saturday, May 23rd, Amnesty International wants to set an example with you: Together we will take a stand against all kinds of racism and discrimination, for the protection of human rights and human dignity, for tolerance and mutual respect.

Amnesty International's annual meeting will take place in Dresden from May 22nd to May 25th. 500 members from all over Germany will participate in the event. In view of this, we will organize a public activity in order to show what's important to us: With your help we will form the words "#noracism". We are looking forward to meeting you there and hope to gather as many supporters as possible in order to create a visible and powerful message. There's no need to bring anything but yourself, we will provide you with the necessary material.

At the Amnesty bus, you can learn more about the efforts of Amnesty International regarding the Stop Torture campaign, racism and asylum.


AMNESTY INTERNATIONAL ZEIGT FOTO-REPORTAGE “FLUCHT NACH EUROPA” VON PAUL KNECHT IM HOLE OF FAME

Urheberrechtshinweis: Aus der Reihe „Flucht nach Europa“, Urheber Paul Knecht, Verwendung nur für redaktionelle Zwecke

WANN: 17.04.15 - 02.05.15
WO: Hole of Fame, Königsbrücker Straße 39, 01097 Dresden
Vernissage: 17.04.15 ab 20 Uhr mit Die Bagles aus Dresden

WIR BETEILIGEN UNS MIT EINER FOTOAUSSTELLUNG ZUM THEMA „FLUCHT NACH EUROPA“ AN DER VERANSTALTUNGSREIHE „CONTACT PERSPECTIVES #1“ DES HOLE OF FAME. DIE BILDER VON PAUL KNECHT SIND ERSTMALS IN DRESDEN ZU SEHEN.
2012 trat Paul Knecht eine gefährliche Reise an: Unter falschem Namen und mit fremder Identität als Georgier ließ er sich mit einer Flüchtlingsgruppe von einem Schleuser von der Türkei nach Griechenland schmuggeln. Die bedrückenden Erlebnisse hat er mit der Kamera festgehalten. Mit seiner Fotoreportage möchte er auf das Schicksal der Menschen aufmerksam machen, die unter widrigsten Bedingungen wagen, den Festungsgraben Europa zu überwinden. Die Bilderreihe „Flucht nach Europa“ ist im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Contact Perspectives #1“ erstmals in Dresden zu sehen. Paul Knecht ist zur Eröffnung am Freitag Abend und am Samstag (17. und 18. April) für einen persönlichen Austausch vor Ort.

Dies ist der Auftakt einer dreiteiligen Ausstellungsreihe, die die Galerie Hole of Fame unter dem Namen „Contact Perspectives“ den Themen Flucht, Migration und transkulturelles Zusammenleben widmet. Die Veranstaltung soll Begegnungen schaffen, ein Forum für den Austausch bieten, zum Nachdenken anregen. In der ersten Phase wird neben den Bildern von Paul Knecht das Projekt „Gesichtskabine“ der Künstlerin Eva Lochner zu sehen sein. Am umfangreichen Begleitprogramm beteiligen sich zahlreiche Künstler, unter anderem Michael Meinicke mit einer Buchlesung, das ICAS-Festival mit einem Bio-Hacking-Workshop und die 3. Etage Filmproduktion mit einem Filmabend. Zum Auftakt spielt auf der Vernissage am 17. April die Dresdner Folk- und Klezmer-Band „Die Bagles“.

http://pknecht.de/
http://www.diebagles.de/
http://holeoffame.blogspot.de/


BETTENBÖRSE: WIR SUCHEN GASTFAMILIEN FÜR DAS PFINGSTWOCHENENDE IN DRESDEN

MITGLIEDER VON AMNESTY INTERNATIONAL BRAUCHEN SCHLAFPLÄTZE FÜR DIE JAHRESVERSAMMLUNG IN DRESDEN

Einmal im Jahr kommen die Mitglieder von Amnesty International aus ganz Deutschland zur internen Jahresversammlung zusammen. Dieses Jahr findet das Treffen zum ersten Mal in Dresden statt. Vom 22. bis 25. Mai 2015 treffen sich rund 800 Mitglieder in der Messe Dresden, um sich über künftige Inhalte und die Arbeitsweise von Amnesty International Deutschland auszutauschen. Viele der ehrenamtlichen Mitglieder und Helfer suchen für ihren Aufenthalt in Dresden kostenfreie Unterkünfte bei Gastfamilien und in Wohngemeinschaften.

Dafür haben wir eine Bettenbörse ins Leben gerufen. Jeder der einen kostenfreien Schlafplatz zur Verfügung stellen möchte, kann sich an bettenboerse@amnesty-jv.de wenden.

Folgende Angaben werden benötigt:

  • Name
  • Anschrift
  • Anzahl der Schlafplätze
  • Kontaktmöglichkeiten
  • Ein paar kurze Sätze zur Gastfamilie (wie viele Personen, Raucher/Nichtraucher, Kinder, Haustiere…)
  • Erwartungen an den Gast (zum Beispiel Raucher/Nichtraucher).

Gastfamilien können sich auch per Post, möglichst mit Angabe ihrer Telefonnummer, melden: Postfach: Hochschulgruppe Amnesty International Haus der Jugend George-Bähr-Str. 1e, 01069 Dresden.

Vielen Dank!


SONNTAG 8. MÄRZ 2015: PROGRAMMKINO OST ZEIGT „DAS MÄDCHEN HIRUT“

WANN: 17:00 Uhr am 8. März 2015

WO: Programmkino Ost, Schandauer Straße 73, 01277 Dresden

In Kooperation mit Amnesty International und Terre des Femmes zeigen einige Kinos am internationalen Frauentag, dem 8. März, den Film „Das Mädchen Hirut“ vor dem offiziellen Kinostart am 12. März. In Dresden läuft die Preview des Films im Programmkino Ost.

Der Film spielt in Äthopien im Jahr 1996 und erzählt das Schicksal von Hirut, einem 14-jährigen Mädchen, das auf dem Heimweg von der Schule gekidnappt und vergewaltigt wird. Dem Mädchen gelingt die Flucht, dabei tötet es seinen Peiniger. Nach ihrer Festnahme droht ihr die Todesstrafe. Die Anwältin Meaza Ashenafi versucht das Mädchen zu retten und muss dafür den fast aussichtslosen Kampf gegen jahrhundertalte Traditionen und patriarchalische Glaubenssätze aufnehmen. Der Film beruht auf wahren Begebenheiten und wurde von der UN-Botschafterin Angelina Jolie mitproduziert. Der Film gewann zahlreiche Publikumspreise, u.a. beim Sundance Filmfestival sowie der Berlinale. http://www.dasmaedchenhirut.de


FREITAG 27. FEBRUAR 2015: AMNESTY INTERNATIONAL BEIM KONZERT VON STROM & WASSER / SARAH CONNOR / DOTA KEHR

Dresden farbenfroh - Festival für ein menschliches Miteinander

WANN: 19:00 Uhr am 27. Februar 2015

WO: Scheune Dresden, Alaunstraße 36-40, 01099 Dresden

Am 27. Februar könnt Ihr uns ab 19:00 Uhr beim Konzert von Strom & Wasser in der Scheune treffen. Strom & Wasser möchte mit der Veranstaltung ein musikalisches Zeichen für einen weltoffenen und verständnisvollen Umgang gegenüber Flüchtlingen setzen. Unterstützung bekommt die Band von zahlreichen Gästen, darunter Sarah Connor und Dora „Dota“ Kehr (bekannt auch als die Kleingeldprinzessin), sowie MusikerInnen aus Asylbewerberheimen. Die gemeinsame Konzertreihe ist auch eine Reaktion auf die Absage eines Benefizkonzerts für Flüchtlinge in Görlitz im vergangenen Dezember. Ein Görlitzer Kaufhausbesitzer wollte keine Asylbewerber in seinem Gebäude auftreten lassen und sagte das Konzert ab, das notdürftig auf dem Görlitzer Christkindlmarkt improvisiert werden mußte.

Wir sind vor Ort mit einem Infostand, an dem Ihr Euch über die Arbeit von Amnesty International informieren könnt.


Mittwoch 10. DEZEMBER 2014 - Filmvorführung ZUM INTERNATIONALEN TAG DER MENSCHENRECHTE

STADT DER TOTEN TÖCHTER - EINE ENDLOSE MORDSERIE IN MEXIKO" UND ANSCHLIEßENDES GESPRÄCH MIT NADJA BARRIENTOS ÜBER DIE SITUATION IN MEXIKO

WO: 19 Uhr bis 21 Uhr im Stadtteilhaus Äußere Neustadt, Prießnitzstr.18, 01099 Dresden

WER: Nadja Barrientos, Amnesty-Mitglied der Gruppe Mexiko

Im Rahmen des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember 2014 zeigt Amnesty International Dresden den Film "Stadt der toten Töchter - Eine endlose Mordserie in Mexiko" von Jutta Pinzler und Matthias Franck. Über 300 Mädchen wurden in den letzten zehn Jahren in Ciudad Juárez umgebracht. Die mexikanische Menschenrechtsorganisation spricht von über 4000 Vermissten. Der Aufklärungswille seitens der Behörden schien jahrelang nicht zu existieren. Die Regisseure forschen nach den Gründen für die grausamen Morde und fragen nach dem Warum. Der Film wurde mit dem "Marler Fernsehpreis für Menschenrechte 2005" der Menschenrechtsorganisation Amnesty International ausgezeichnet.

Im Anschluss laden wir zum Gespräch mit Nadja Barrientos ein.

Für das leibliche Wohl ist mit Glühwein und Pfefferkuchen gesorgt.

Foto: Marisela Ortiz, Mitgründerin der Organisation «Nuestras hijas de regreso a casa» zwischen Gräbern von entführten und ermordeten Frauen in Ciudad Juárez | © Amnesty International


Wir sind jetzt auch auf Facebook mit aktuellen Infos und Terminen anzutreffen! Schau vorbei!


Das nächste Treffen findet am 8. Oktober 2014 um 19 Uhr im ÖIZ.

Werden auch Sie aktiv! Wir freuen uns auf Sie.

Rückblick

Unsere vergangenen Aktion finden Sie unter: Rückblick

Tag der Menschenrechte - 10.12.2013

Am Internationalen Tag der Menschenrechte, am 10. Dezember, hat die Amnesty Stadtgruppe mit einem Briefmarathon-Stand in der Altstadt Unterschriften für Einzelfälle in Mexiko, Russland und Tunesien gesammelt. Vielen Dank an alle, die mit Ihrer Unterschrift einen Beitrag geleistet haben!

Abends haben wir zudem den mehrfach ausgezeichneten Film "Nairobi half Life" von Regisseur David Gitonga und Produzent Tom Tykwer im Stadtteilhaus Äußere Neustadt gezeigt. Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele Leute zu unserem Filmabend gekommen sind! Bis zum letzten Platz war der Raum voll - sehr schön :) Im Anschluss hatten wir noch einen kompetenten Gesprächspartner aus Kenia zu Gast: Akuno Moses Ochieng vom Verein Akifra e.V. konnte uns viele spannende Einblicke in die Menschenrechtslage und das tägliche Leben in Kenia gewähren. Vielen Dank dafür.

Der kenianische Film erzählt die Geschichte des ehrgeizigen jungen Mannes Mwas, der in Nairobi zum großen Schauspielstar werden will. Im täglichen Überlebenskampf gerät er jedoch schnell in kriminelle Kreise. Trotz aller Rückschläge hält Mwas an seinem Traum fest und ist bereit dafür zu kämpfen. Der Abend fand in Kooperation mit der Amnesty Hochschulgruppe Dresden statt.


Amnesty beim Trödelmarkt

Am Samstag, den 5. Oktober 2013 war die Amnesty International Stadtgruppe Dresden mit einem eigenen Stand beim 7. Neustädter Trödelmarkt vertreten. Neben den Einnahmen für Bücher, Kleidung und anderen Trödel freuen wir uns vor allem über die zahlreichen Unterschriften für die aktuelle Flüchtlingspetition! Danke an alle, die uns unterstützt und geholfen haben.

 

Und was macht Amnesty Dresden sonst so? - Ein Beispiel

Make some Noise - Free Pussy Riot

Am 26. April 2013 hat die Amnesty International Stadtgruppe Dresden ein Solidaritätskonzert für die russische Punkrock Frauenband Pussy Riot veranstaltet. Im Liveclub Tante Ju unterstützten uns dabei die Bands "Die Ukrainiens", "The Naked Hands", "The Smokkings", "Rad Canvas" und "FleuRock".

Mit diesem Abend haben wir darauf aufmerksam gemacht, dass mit der völlig unverhältnismäßigen Bestrafung der Musikerinnen, die als politische Gefangene betrachtet werden, auch das Recht auf freie Meinungsäußerung in Russland erneut angegriffen und eingeschränkt wird. Mit einer gezielten Unterschriftensammlung und einer Fotokampagne wendeten wir uns an die russische Regierung. Danke an alle, die mitgeholfen und uns unterstützt haben - vor allem einen großen Dank an die Musiker, die alle ohne Gage für die gute Sache aufgetreten sind.